WIND ALS ENERGIE – KOHLE FÜR BILDUNG

title_politics

Gerne stelle ich meine Inhalte, für die ich mich engagiere, auf dieser Seite vor.

Grundlegende Energiewende

Der Energieverbrauch ist von 1991 bis 2006 mit 100TWh (Terrawattstunden) um 18% gestiegen. Das Wachstum der regenerativen Energien betrug in der gleichen Zeit in absoluten Zahlen 37,6TWh. Rund 83% der Stromerzeugung kommen aus nicht regenerativen Quellen. Noch immer werden 167,4TWh Atomstrom produziert.

Das heißt für mich:

Erneuerbare-Energien-Gesetz (EGG) war nur der erste Schritt

Nach 4 Jahren Stillstand der großen Koalition im Bereich der regenerativen Energien, braucht es starke GRÜNE, damit Atomkraftwerke keine Chance mehr bekommen und die ökologische Stromerzeugung den Aufschwung bekommt, den sie verdient. Ich trete für eine konsequente ökologische Energiewende ein. Erneuerbare Energieträger sind unausweichlich. Eine nachhaltige Wirtschaftsordnung kann weder wirtschaftlich, ökologisch noch politisch auf endlichen Energieträgern aufgebaut werden. Wir müssen sofort alles unternehmen, um Energie zu sparen und gleichzeitig den Wechsel voran zu treiben. Nur regenerative Energiequellen sichern uns Nachhaltigkeit und CO2-Neutralität, nur sie sind ein Garant für ein sorgenfreies Leben folgender Generationen.

Energieeffizienz deutlich steigern

Standby-Geräte dürfen keine Energie mehr verbrauchen. Allein ein deutsches Atomkraftwerk ist im Betrieb, um diese Geräte mit Strom zu versorgen. Durch verstärkte Förderung beim Bauen und Sanieren von Häusern, Wohnungen und Industriegebäuden sollen Bauten energieeffizienter werden. Dies ist einer der größten Hebel gegen den Klimawandel.

Generationengerechtes Wirtschaften

Auf der UN-Konferenz über Umwelt und Entwicklung 1992 wurde nachhaltige Entwicklung in der Agenda21 als Leitbild für das 21. Jahrhundert proklamiert. Dieser Begriff hat sich durchgesetzt. Kein anderer Terminus wird aktuell so inflationär verwendet. Dabei stellt sich die Frage: Was ist Nachhaltigkeit? Nachhaltigkeit zu leben und zu handeln, bedeutet, dass wir nicht auf Kosten der Natur, anderer Menschen, anderer Regionen oder anderer Generationen leben.

Die aktuelle Wirtschaftskrise zwingt uns alle zu einem Umdenken. Sie zeigt, Bilanzberichte der Aktiengesellschaften geben nicht Aufschluss darüber, ob ein Konzern wirklich gut aufgestellt ist. Gerade die vor wenigen Jahren noch hochgelobten Global Players werden nun zu großen Bittstellern. Wir müssen davon ausgehen, dass kommende Generationen uns nicht daran messen, welche Rekordumsätze Unternehmen 2007 erzielt haben. Nachhaltigkeit und Generationengerechtigkeit werden mehr Bedeutung finden müssen!

Um Nachhaltigkeit und Generationengerechtigkeit fest zu verankern müssen wir GRÜNE:

Die Krisen als Chance begreifen

Es muss nicht alles schlecht gesehen werden. Krisen müssen auch als Chance für einen Neuanfang gesehen werden. In Phasen des konjunkturellen Abschwungs muss der Staat als Ersatznachfrager dienen. Gerade jetzt kann er in grüne, nachhaltige und generationengerechte Wirtschaftszweige investieren. Im Sinne des Klimaschutzes plädieren Umweltschutzorganisationen wie Greenpeace dafür, Arbeitsplätze durch die Entwicklung zukunftsfähiger Mobilitätstechnologien zu schaffen bzw. zu sichern. Statistisch gesehen, werden 80 Prozent aller gefahrenen Kilometer auf Strecken von weniger als 100 Kilometer zurückgelegt. Widerum 80 Prozent dieser Fahrten sind kürzer als 15 Kilometer, 90 Prozent immer noch kürzer als 40 Kilometer. Das bedeutet, dass bereits vorhandene Elektro-Autos mit ihren Batterien genügend Reichweite für die meisten Fahrten haben. Wieso also eine Umweltprämie für den Kauf eines neuen Benziners? Jetzt ist die Chance, nach der Mobilitätsrevolution durch den Ottomotor, eine neue grüne Revolution in der Automobilbranche zu fördern!

Green New Deal durchsetzen

Die Initiative der Utopia AG zeigt uns die richtigen Lösungsansätze der zukünftigen Problemstellungen. Wir GRÜNE haben uns den Green New Deal zu recht auf die Fahne geschrieben. Nun gilt es den Gesellschaftsvertrag durchzusetzen. Wir müssen uns schon jetzt und in den kommenden Legislaturperioden dafür einsetzen, dass die Wirtschaft und der Wettbewerb nachhaltig geführt werden und mehr Investitionen in grüne Technologien getätigt werden.

Gleiche Bildungschancen für alle

Jeder Mensch hat persönliche Talente und ganz individuelle Potentiale. Um seine Möglichkeiten optimal entfalten zu können, muss jede und jeder Einzelne so früh wie möglich, unabhängig vom gesellschaftlichen Hintergrund, individuell gefördert werden.

Dieser Grundsatz, der in der Wirtschaft schon lange gilt und für den wir GRÜNE uns einsetzen, muss sich auch in der Bildungspolitik Deutschlands widerspiegeln. Nur so kann das Optimum für unsere Wissensgesellschaft erzielt werden. Nur so kann Deutschland weiter Spitzenreiter in der Entwicklung von neuen Technologien bleiben.

Für eine erfolgreiche grüne Politik heißt dies konkret:

Soziale Herkunft darf in unserem Bildungssystem keine Rolle spielen

Noch immer ist der gesellschaftliche Hintergrund des Einzelnen ausschlaggebend für dessen Bildungsverlauf. In Deutschland hat ein Kind wohlhabender Eltern eine viermal größere Chance einen höheren Abschluss zu erreichen, als ein Kind aus armem Elternhaus. Kinder mit Migrationshintergrund haben noch immer schlechtere Chancen, zum Beispiel nach der Grundschule eine Gymnasialempfehlung zu bekommen, als Kinder ohne Migrationsgeschichte.

Frühkindliche Erziehung in Deutschland muss ausgebaut werden

Die vorschulische Bildung trägt zur Verringerung von Bildungsungleichheiten zwischen Sozialschichten bei. Die Befunde von TIMISS und PISA haben gezeigt:

Aufgrund des Einflusses von Schichtzugehörigkeit auf die Lernvorraussetzung bei der Einschulung, müssen künftig in Kindertageseinrichtungen die frühkindliche Bildung, insbesondere die Sprachentwicklung und die Leistungsbereitschaft der Kinder, stärker gefördert werden. Längeres gemeinsames Lernen braucht mehr Förderung Längeres gemeinsames Lernen bedeutet, die Verschiedenheit der Schüler zu respektieren und nicht das Gleiche zu erlangen, sondern jedes einzelne Mädchen und jeden einzelnen Jungen in seiner Gesamtentwicklung zu unterstützen und dafür zu sorgen, dass beim Miteinander und Voneinander Lernen individuelle Fähigkeiten und soziale Kompetenzen optimal entfaltet werden können. Finnland hat gezeigt, wie das Model zum erfolgreichen Lernen führt. Wir GRÜNE haben diese Art von Unterricht schon lange gefordert. Unsere Vorstellungen müssen nun bundesweites Gewicht erfahren, um den Umschwung erfolgen zu lassen, um gemeinsames Lernen zu ermöglichen.

Keine Studiengebühren in der Bildungsrepublik Deutschland

Die vom Hochschul-Informations-System erstellte Untersuchung zu Studiengebühren hat gezeigt: Studiengebühren schrecken junge Leute ab. Im Jahrgang 2006 verzichteten, der Befragung zufolge, zwischen 6.000 und 18.000 junge Menschen, aufgrund der Gebühren von bis zu 500 Euro pro Semester, auf ein Studium. Die zusätzliche finanzielle Belastung ist neben den Lebenshaltungskosten, besonders für Kinder aus einkommensschwachen Familien nicht zu leisten und deswegen auch oft ein Grund, das Studium nicht anzutreten. Studiengebühren sind sozial ungerecht und hemmen den Bildungsfortschritt Deutschlands.

Eure Meinung ist mir wichtig! Ich freue mich über Fragen, Anregung und Feedback.

Grüne Grüße

Alex

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>